Es waren genau die richtigen Temperaturen, wenig Wind und viel Sonne, von denen wir erstmals auf unserer Radtour durchs Einzugsgebiet der Nachbarschaftshilfe Dieburg e.V. begleitet wurden. Um 14.30 Uhr startete die Tour. Am Marktplatz in Dieburg sammelte Rita die ersten drei ein - Margot, Johanna und Werner. Weitere drei - Inga, Ingrid und ich (Birgit) wurden kurz darauf am Parkplatz des Freibades aufgelesen, wohin wir mit PKW gelangt waren. Richtung Klein-Zimmern startete die Gruppe, um dann noch vor Erreichen der Ortschaft Richtung Semd abzubiegen. Am Storchennest wurde die erste Minipause eingelegt, wobei wir gleichzeitig den nistenden Storch beobachten konnten. Herrlich war der Ausblick auf diesem Abschnitt der Tour. Gemütlich war das Tempo, in dem wir dahinradelten;

es ließ ausreichend Atemluft für unterhaltsame Gespräche. In Groß-Umstadt kamen wir pünktlich an. Dort wartete Thea auf uns. Wir bestaunten den Brunnen mit der auf ihm thronenden Jungfrau und schlenderten durch einige schmale Gässchen der Altstadt. Da aber noch niemand müde war, legten wir entgegen der ursprünglichen Planung keine größere Pause ein, sondern verweilten nur ein wenig auf dem Marktplatz, wo uns Justitia und Prudentia vom Rathaus her entgegenlachten. Nun führte uns Thea auf einen geheimen Rad-Pfad durch Klein-Umstadt und weiter durch eine reichlich blühende und duftende Frühlingslandschaft bis Kleestadt. Hier erreichten wir den Wald, durch den wir auf schmalen, durchweg gut befahrbaren Pfaden weiterradelten. Auf einem ausgebauten Radweg parallel zur Landstraße führte unser Weg uns anschließend bis nach Babenhausen weiter, immer noch unter dem schützenden Dach des Waldes. Und hier - am entferntesten Punkt der Rundtour angekommen - ging es durch die Altstadt per Pedes weiter, vorbei am Hexenturm zur Stadtmühle an der Stadtmauer. Schließlich kehrten wir in einer idyllischen, oberhalb der Gersprenz gelegenen Eisdiele „Cafe Galileo“ ein. Bei Eis mit frischen Beeren, Apfelstrudel oder köstlichem Schokogetränk ließen wir es uns in der Sonne gut gehen und sammelten unsere Kräfte für die anstehende Heimfahrt. Thea trennte sich hier von uns; sie wollte mit dem Zug den Heimweg antreten. Das war auch vonseiten der Tourenplanung vorab so gedacht und wegen der Anknüpfung an des RMV-Netz gut möglich. Der Rest der Truppe folgte später weiter dem Radwanderweg „Rhein-Main-Vergnügen 5“ - durch Wiesen und Felder, über Hergershausen nach Münster, wo wir Johanna nach Hause brachten. Margot und Werner mussten sich bald auch für einen kleinen Einkauf verabschieden, sodass noch vier Radlerinnen in allerbester Laune auf dem Marktplatz in Dieburg ankamen - nach stolzen 34 Rad-Kilometern! Rita sorgte sich um unser körperliches Wohlergehen und verleitete uns zu einigen Streck- und Dehnübungen. Bei einem Glas Rotwein und italienischen Leckerein ließen wir den Tag nett ausklingen. Am Schwimmbad verabschiedeten sich schließlich die noch verbliebenen Radlerinnen von Rita mit der Frage: Wann findet die nächste Radtour statt?

Birgit

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